Sonntag, 5. September 2010
Sonntagmittag auf dem Balkon
Es gibt Momente, die sind einfach schön. Ich habe Zeit, oder nehme mir Zeit, die ich selbstverständlich auch für (vielleicht) sinnvolle Tätigkeiten nutzen könnte, die Sonne scheint zwischen ein paar Wölkchen hindurch, der Säugling schläft, ein leises Lüftchen kühlt die warm gewordenen Beinchen und ich kann das alles erzählen. Das ist ein Moment, der ist schön. Und sicher ist das noch nicht alles denn das, was ich zu erzählen habe geht über die Beschreibun des Moments und die an der Sonnenblume saugende Hummel hinaus. Es ist die Geschichte einer nach Freiheit strebenden Frau. Sie weiß es och nicht, aber sie wird diese Freiheit haben, sie wird sie selbst sein, sie selbst ganz allein, ohne Hilfe, und dabei glücklich sein.
Und da frag ich mich, sollte das etwa ein Problem sein, selbstbestimmt und unabhängig durch leben zu gehen. Naja, sicher ist es nicht ganz einfach, schon gar nicht, wenn auf diese Unabhängigkeit ein Stückweit gern verzichtet wird, indem ein Mann und ein Kind, vorallem dieser Mann und dieses Kind, das Verzichten einfach machen. Aber natürlcih nur zu einem gewissen Grad, der sicher auch nicht feststeht sondern eine verschwommene Größe darstellt. Es geht also um den vielbesprochenen Spagat zwischen Familie und Selbstverwirklichung, im besten Fall im Beruf. Raus kommen, ohne Anhang, etwas für sich selbst tun, ohne schlechtes Gewissen. Das geht nicht ohne auch mal zu Fordern, ohne gute Rahmenbedingungen etc...und da war es wieder, das fordernde Baby-eine Frau kann nich kontinuierlich arbeiten. Sie muss in Etappen gehen. Das unterscheidet sie.

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Freitag, 3. September 2010
"Die Gedanken sind in deinem Kopf und sind sie nicht in deinem Kopf, musst die sie suchen, suchen."das möcht ich häufig Menschen sagen, die scheinbar gedankenlos irgendwas erzählen, als sprudele es nur so aus ihnen heraus. Erst sammeln, dann ordnen, überprüfen und dann reden.
Wenn ich wieder mal ein Beispiel habe, schreibe ich es.

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Mittwoch, 1. September 2010
Warum ich blogge
Warum ich blogge? Weil ich mich ausdrücken möchte, weil ich Freude habe zu schreiben, weil ich an den Dingen interessiert bin, die um mich herum passieren und zu selten näher darauf eingehe. Ich möchte deshalb das bloggen nutzen meine Gedanken zu sortieren und zu formulieren, um letztendlich mehr mitzunehmen von dieser Welt, von dieser Gesellschaft und den Themen die sie umzutreiben scheint. Gleichzeitig möchte ich mich sozusagen auch selbst strukturieren. Meine Gedanken zu einem bestimmten Zeitpunkt. Und so der Schnelllebigkeit, dem rasenden Wechsel öffentlicher Themen entgegenwirken. Kollektive Inhalte also auch über Zeiträume verfolgen. Was ist noch interessant von dem, was gestern auf der Agenda stand. Mir selbst aber auch der sogenannten Öffentlichkeit.

Daneben werde ich auch meine Gedanken zu den immer vorhandenen Dingen der Welt oder des in die Welt geworfenen Individuums, den Fragen, auf die es keine Antworten gibt und den Gefühlen, guten und schlechten, schönen, traurigen..., die mich besuchen und denen nur mit Literatur und Philosophie zu begegnen ist, beschreiben.

Dieser Blog ist für mich und für alle Lesenden, die das Leben ein Stück weit mit mir teilen wollen, denn nicht zuletzt möchte ich mit anderen Menschen ins Gepräch kommen und Ansichten tauschen.

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